Geschichte

Die Murg-Stiftung wurde 1979 vom damaligen Inhaber der psychiatrischen Klinik Littenheid Hans Schwyn-Müller gegründet. Damit wurden die rehabilitativen Angebote der Klinik für psychiatrische Langzeitpatienten, welche eine IV-Rente hatten, in den Werkstätten und Nebenbetrieben der Klinik durch das Bundesamt für Sozialversicherungen gefördert und mitfinanziert.

Die psychiatrische Klinik Littenheid eröffnete 1981 auf dem Klinikareal ein ärztlich geleitetes sozialpsychiatrisches Ambulatorium für den Bezirk Münchwilen, welches wenige Jahre später nach Sirnach umzog. 2012 wurden im Zuge der kantonalen Psychiatrieplanung die ärztlich-therapeutischen Mitarbeitenden des Externen Psychiatrischen Dienstes Sirnach in die Clienia Privatklinik Littenheid integriert, die Sozialberatungsstelle ist aber nach wie vor für die Murg-Stiftung tätig und berät als Kollektivmitglied der Pro Infirmis Schweiz psychisch beeinträchtigte Menschen.

1996 wurde die von der Invalidenversicherung geforderte Ausgliederung von Langzeitpatienten der psychiatrischen Klinik Littenheid in ein Wohnheim mit der Eröffnung der Wohngruppen «Erle» und «Sonnegg» mit rund 30 Plätzen vollzogen. 2012 wurde das Angebot der Murg-Stiftung um eine Aussenwohngruppe in Busswil erweitert. Durch den Leistungsvertrag 2014 mit dem Departement für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau wird der Status des Wohnheims mit integrierter Beschäftigung bestätigt